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Jeden Monat möchte ich Dir Fragen an die Hand geben, Deine Rolle als Mutter oder Vater zu reflektieren. Im Familienalltag ist häufig alles darauf ausgerichtet, dass der Alltag funktioniert. Die wesentlichen Dinge geraten da leicht aus dem Blick. Manche Eltern kommen erst im Rahmen einer (Kinder-) Therapie oder (Familien-) Reha dazu, sich diesen Fragen zu widmen. Das muss aber nicht zwangsläufig so sein, denn nicht alle Eltern können sich diese Auszeiten genehmigen oder finden einen geeigneten Therapieplatz. Mein Newsletter „Eltern stärken“ bietet Dir Hilfe zur Selbsthilfe.

 

Selbstfürsorge sollte bei der Arbeit mit meinem Newsletter an erster Stelle stehen. Wenn Du bemerkst, dass Dir einzelne Fragen oder die Art der Beschäftigung mit Dir selbst nicht guttun, sorge gut für Dich und breche das Experiment ab. Du brauchst keine Erwartungen zu erfüllen, noch nicht einmal Deine eigenen. Vielleicht magst Du etwas Fürsorgliches für Dich selbst tun, um aus Deinen Missempfindungen wieder heraus zu kommen. Wenn das nicht gelingt, nimm bitte Hilfe in Anspruch (Vertrauensperson ansprechen, professionelle Helfer hinzuziehen, falls da keiner ist: Telefonseelsorge anrufen).

1. Drei Worte, die meine Elternrolle liebevoll beschreiben…
2. So stelle ich mir einen perfekten Tag mit meinem Kind vor…
3. Das Schönste, das mein Kind jemals zu mir gesagt hat…
4. Das schönste Geschenk, das mein Kind mir jemals gemacht hat…
5. Drei Eigenschaften eines guten Elternteils…
6. Diese Werte möchte ich meinem Kind vermitteln…
7. In meiner Elternrolle fühle ich mich am wohlsten, wenn…
8. In meinem Alltag unterstützt mich…
9. Wem vertraue ich mein Kind mit gutem Gefühl an?
10. Der schönste Moment zwischen meinem Kind und mir…

Jeden Monat bekommst Du auch Inspirationen, was Du mit diesen Fragen anfangen kannst. Diesmal möchte ich Dir folgendes Vorgehen vorschlagen:

  • Streiche von den 10 Fragen alle, die für Dich gerade nicht stimmig sind, egal aus welchem Grund. Du weißt selbst am besten, was im Moment die geeigneten Fragen für Dich sind und welche, warum auch immer, momentan nicht „dran“ sind.
  • Schreibe Dir die verbleibenden Fragen so auf, dass Du sie in diesem Monat mehrfach siehst (in den Kalender, als Haftzettel am Kühlschrank, Erinnerung ins Handy, Nachricht an Dich selbst etc.).
  • Nimm Dir immer mal wieder Zeit, Dich mit den Fragen zu beschäftigen. Das kann die bewusste Auszeit mit Tee sein, geht aber auch „nebenbei“, während Du Wege zurücklegst, mit dem Hund oder joggen gehst, auf etwas wartest, in der Badewanne bist etc.
  • Sichere Deine Antworten auf Deine Art und Weise. Das kann schriftlich oder künstlerisch in welcher Form auch immer sein, aber auch im Gespräch. Sprich mit Deinem Partner/Deiner Partnerin über Deine Erkenntnisse, mit Deiner Familie, Freunden oder wer auch immer Dir dazu geeignet erscheint.

Selbstverständlich ist dieser Newsletter kein Ersatz für eine Psychotherapie. Therapeuten in der Nähe, die mit Krankenversicherungen abrechnen können, findest Du unter psychotherapiesuche.116117.de

 

Für ein Erstgespräch braucht es keine Diagnose und keine Überweisung, die Versichertenkarte (des Kindes) genügt.

frau.nissen

Ich wünsche Dir Bewusstsein für Deine Stärken als Elternteil und die vielen schönen Dinge, die Du in der Beziehung zu Deinem Kind erleben darfst.

 

Herzliche Grüße

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Dipl. Päd. (Univ.) Carolin Nissen​

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